VdA - Verband deutscher
Archivarinnen und Archivare e.V.

Die Grafen von Wertheim und der Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges

02.05.2018

19:30 Uhr

Neue Forschungen aus dem Archiv
Vortrag von PD Dr. Frank Kleinehagenbrock, Wertheim

Ort

Archivverbund Main-Tauber
Vortragssaal im Kloster Bronnbach
Bronnbach Nr. 19
97877 Wertheim

Veranstalter

Archivverbund Main-Tauber in Verbindung mit der VHS Wertheim und dem Historischen Verein Wertheim

Kontakt

Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim

E-Mail: stawertheim(at)la-bw.de
Telefon: +49 9342 91592 0
Telefax: +49 9342 91592 30


Archivtag Rheinland-Pfalz/ Saarland

14.05.2018

10:00 Uhr

Thema: Archivnutzung

Dass Archive ihre Aufgabe als Wissensspeicher der Vergangenheit umso besser erfüllen, je stärker und vielfältiger sie genutzt werden, ist in der digitalen Informationsgesellschaft von heute unmittelbar evident. Die stetige Verbesserung der Nutzungsbedingungen prägt die Arbeit der Archive deshalb ebenso sehr wie die zunehmende Berücksichtigung des Benutzungsaspekts bei Fragen der Bestandserhaltung, Bewertung und Digitalisierung.

Der Archivtag Rheinland-Pfalz/Saarland beleuchtet das Thema Benutzung aus zwei verschiedenen Perspektiven: Er fragt zum einen nach den verschiedenen Benutzungsgruppen und -Interessen, die für die Archivrealität heute maßgeblich sind. Zum anderen beschäftigt er sich sowohl mit den Service- als auch den juristischen Anforderungen, die heute bei der Archivnutzung beachtet werden müssen.

Veranstaltungsprospekt

Ort

Kommunikationszentrum Neunkirchen
Kleiststrasse 30B (direkt bei der Bachschule)

66538 Neunkirchen

Veranstalter

Landesarchiv Saarbrücken
Dudweilerstr. 1, 66133 Saarbrücken

Landesarchiv Rheinland-Pfalz
Karmeliterstraße 1, 56068 Koblenz

Kontakt

Landesarchiv Saarbrücken
E-Mail: landesarchiv(at)landesarchiv.saarland.de
Telefon: +49 681 501 1931


Wiedersehen in Lichtenberg - Über Neonazis und die Verharmlosung rechter Gewalt

24.05.2018

19:00 Uhr

Film und Gespräch


Die Gefahr und das Gewaltpotential der rechten Szene wurden nach der friedlichen Revolution in Ost und West gleichermaßen unterschätzt. Obwohl das Ausmaß rechter Gewalt in der DDR bereits in den 80er Jahren nicht mehr verheimlicht werden konnte, verharmlosten SED und Stasi es als jugendliches „Rowdytum“, das vom Westen gesteuert sei. Dass es bereits in der DDR ein gravierendes Neonazi-Problem gab, wollte die Staatsführung nicht wahrhaben. Bis auf einige wenige große Schauprozesse blieb die Szene weitestgehend unbehelligt. Doch in den Gefängnissen von Brandenburg, Torgau oder Bautzen waren die Haftbedingungen extrem und eine Auseinandersetzung mit den Jugendlichen fand nicht statt. Viele, die 1989/90 aus den Haftanstalten entlassen wurden, waren im Anschluss daran gefestigte und vor allem gewaltbereite Neonazis.

Der nachlässige Umgang, das Verleugnen und Ignorieren führten dazu, dass sich rechtes Gedankengut in der Gesellschaft verfestigte und sich ein harter Kern rechter Kader herausbilden konnte.

Ingo Hasselbach – ehemals Führungsgröße der Ostberliner Neonazi-Szene und später Gründer der Aussteigerinitiative EXIT – und einige Mitstreiter wurden vom Journalisten Peter Wensierski bereits 1990 in Lichtenberg gefilmt und befragt. Sie sprechen über das Ausmaß rechter Gewalttaten in der DDR und die Wurzeln der Radikalisierung, die bis heute in das rechte und rechtspopulistische Milieu hineinreichen. Es werden bislang unveröffentlichte Filmausschnitte aus der rechten Szene Ostberlins und insbesondere Lichtenbergs von 1987 bis 1991 gezeigt.

Das Gespräch wird von Nadja Klier moderiert.

Eine Veranstaltung des BStU und der Robert-Havemann-Gesellschaft.

Der Eintritt ist frei.



Veranstalter
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Ruschestraße 103
10365 Berlin



Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
"Haus 22"
Ruschestraße 103

10365 Berlin

Kontakt

SStÖA /C

E-Mail: Ellen.Semmler(at)bstu.bund.de

Telefon: +49 30 2324-8918
Telefax: +49 30 2324-7179


23. Archivwissenschaftliches Kolloquium "E-Government und digitale Archivierung"

05.06.2018 bis 06.06.2018

11:00 Uhr - 13:00 Uhr

Die Gesetzgebung von Bund und Ländern bewirkt, dass sich immer größere Teile der Verwaltungsabläufe zwischen Behörden und Gerichten einerseits, Bürgern und Unternehmen andererseits in digitaler Form abspielen. Im Ergebnis entstehen in erheblichem Umfang digitale Unterlagen aller Art. Die Umsetzung der E-Government-Gesetzgebung wirft daher Fragen auf nach der

  • Rolle der Archive in diesem Prozess und nach der
  • Auswirkung von E-Government auf die archivische Arbeit

Neben der Zusammenarbeit zwischen Archiven und Verwaltungen sowie der Suche nach geeigneten Wegen zur Bewältigung der Herausforderungen bei der Bewertung und Übernahme elektronischer Unterlagen ist dabei auch die Definition der archivischen Interessen bei der Fortentwicklung der Gesetzgebung zu berücksichtigen.
Diese Fragestellungen werden von den Vortragenden des 23. Archivwissenschaftlichen Kolloquiums der Archivschule Marburg an zwei Tagen in vier Sektionen problematisiert und diskutiert:

  • Die erste Sektion befasst sich mit der Frage, welche normativen Voraussetzungen digitale Archivierung aus rechtlicher Perspektive erfüllen muss.
  • Anschließend werden in der zweiten Sektion Möglichkeiten erörtert, um die Aussonderung und digitale Archivierung von elektronischem Verwaltungsschriftgut durch normierte Verfahren beherrschbar zu machen.

Die beiden Sektionen des Folgetages widmen sich verschiedenen Aspekten der aus der E-Government-Gesetzgebung resultierenden Zusammenarbeit und gliedern sich jeweils in zwei parallele Teilsektionen:

  • Sektion 3 thematisiert strukturelle Probleme der praktischen Zusammenarbeit von Archiv und Behörde im Hinblick auf die digitale Archivierung.
  • Im Zentrum der vierten und letzten Sektion steht schließlich die Kooperation zwischen den Verwaltungsebenen Bund, Länder und Kommunen.

An der Nahtstelle von Theorie und Praxis wird die Tagung damit vielfältige Lösungsmöglichkeiten präsentieren, um die digitale Archivierung im Zeitalter des E-Government zu verbessern. Auf diese Weise bleiben Archive das Gedächtnis auch der digitalen Gesellschaft.

Veranstaltungsprospekt

Ort

Technologie- und Tagungszentrum Marburg (TTZ),
Softwarecenter 3 (Nähe Frankfurter Straße)
35037 Marburg

Kontakt

Theresa Rösler
E-Mail: theresa.roesler(at)staff.uni-marburg.de
Telefon: +49 6421 16971 0
Telefax: +49 6421 16971 10


87. VdW-Lehrgang More than nice to have! Ein Unternehmensarchiv, das sich rechnet! Archivmanagement auf konsequent betriebswirtschaftlicher Basis

24.06.2018 bis 27.06.2018

Als ‘Nice-to-have‘ mag ein Unternehmensarchiv allzu leicht gelten. Kaum bleiben Umsatz und Ertrag unter den Erwartungen, geraten oft selbst bewährte Einrichtungen gfs. sogar erneut auf den unternehmensinternen Prüfstand. Dann zählen belastbare Zahlen, die der Wirtschaftsarchivar nicht erst in der Akutsituation – verunsichert und in Hektik – erheben sollte.

Mindestens ebenso wichtig wie das Wissen um die Bestände des Archivs und die Geschichte des Unternehmens ist die Kenntnis betriebswirtschaftlicher Kennzahlen. Gezielt, beispielsweise zur Beantragung und Budgetierung neuer Projekte des Archivs. Grundsätzlich, um nach Innen betriebswirtschaftlich fundiertes Handeln zu ‘leben‘ und zu dokumentieren, und zugleich um wegzukommen vom Image des reinen Zuschussbetriebs, der – wenngleich nur vermeintlich – abgehoben weitgehend eigenen Fragestellungen folgt …

Letztlich bietet die konsequente Ausrichtung auf jederzeit ebenfalls betriebswirtschaftlich ausgerichtete Arbeitsprozesse und -ziele die Chance, auch die eigenen Beiträge zum Unternehmenserfolg evident zu machen. Unternehmensarchive sind meist kleinere Organisationseinheiten. Ihr spezielles Profil mag sich Außenstehenden nicht immer leicht erschließen. Vermag es der Wirtschaftsarchivar dagegen, sein Archiv auch betriebswirtschaftlich in Prozessen und Zahlen zu definieren, wäre das zugleich ein Beitrag zu mehr unternehmensinternem Verständnis, zu Kontinuität, ja Absicherung.

Veranstaltungsprospekt

Ort

Täglich wechselnde Austragungsorte in Wattens (Swarovski), Innsbruck (Bergiselschanze) und Hall
6112 Wattens

Kontakt

Dr. Peter Blum
E-Mail: peter.blum(at)heidelberg.de
Telefon: +49 6221 2819810


Überlieferungsbildung zur Architektur- und Baukunstgeschichte in NRW. Workshop des Historischen Archivs der Stadt Köln und des Architekturforum Rheinland, 27.6.2018, Historisches Archiv der Stadt Köln

27.06.2018

10:00 Uhr - 17:30 Uhr

Anlass ist die Erstellung eines Sammlungsprofils für Architekturnachlässe im Historischen Archiv der Stadt Köln. Dieses soll bekannt gemacht, zur Diskussion gestellt und in den Zusammenhang der Überlieferungsbildung im Verbund gebracht werden. Die Beleuchtung des Überlieferungsfeldes Architektur aus unterschiedlichen Blickwinkeln soll den Kenntnisstand übereinander verbessern künftige Kooperation erleichtern. Die Frage nach dem Selbstverständnis der jeweiligen Institution, ihrer institutionellen und fachlichen Verortung sowie ihrer grundsätzlichen Aufgaben stellt sich dabei ebenso, wie die nach den künftigen Herausforderungen etwa im Hinblick auf digitale Überlieferung.

10:00 Uhr: Begrüßung Dr. Bettina Schmidt-Czaia

10:15 - 12:00 Uhr: Kölner Perspektiven
Moderation: Dr. Bettina Schmidt-Czaia
• Dr. Elisabeth Tharandt (HAStK): Schatz oder Schrott – mehr als 500 qm an Akten und Plänen durchforsten!? Am Beispiel des Architekten, Stadterneuerers und Hochschullehrers Hardt-Waltherr Hämer (1922-2012)
• Andrea Wendenburg, M.A. (HAStK): Amtliches Schriftgut zur Architekturgeschichte
• Dr. Max Plassmann (HAStK): Die Bewertungsrichtlinie für Architektennachlässe des Historischen Archivs der Stadt Köln
• Jörg Beste (AFR): Das Architekturforum Rheinland und die Überlieferungsbildung im Architekturbereich

12:00 - 13:00 Uhr: Mittagspause

13:00 - 15:30 Uhr: Sammlungsstrategien im Architekturbereich
Moderation: Regina Wittmann
• Dr. Ulrich Helbach: Das Historische Archiv des Erzbistums Köln
• Dr. Matthias Meusch: Überlieferung zur Architektur- und Baukunstgeschichte im Landesarchiv NRW
• Dr. Ulrich Soénius: Das Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv
• Dr. Hannes Lambacher: Das Stadtarchiv Münster
• Dr. Michael Farrenkopf: Das Montanhistorische Dokumentationszentrum/Bergbau-Archiv Bochum
• Prof. Dr. Wolfgang Sonne: Das Baukunstarchiv NRW
• Prof. Dr. Christoph Grafe (Bergische Universität Wuppertal): Netzwerke um das Architectuurarchief Vlaanderen – Flanders Architecte Archive

15:30 - 16:00 Uhr Kaffeepause

16:00 - 17:30 Uhr: Abschlussdiskussion, Moderation Jörg Beste

Ort: Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, 50667 Köln

Veranstaltungsprospekt

Ort

Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14
50667 Köln

Veranstalter

Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, 50667 Köln

Kontakt

Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, 50667 Köln

E-Mail: HistorischesArchiv(at)stadt-koeln.de

Telefon: +49 221 221-22327
Telefax: +49 221 221-22480


89. VdW-Lehrgang (aufgrund der starken Nachfrage zusätzl. Kursangebot)

08.07.2018 bis 11.07.2018

More than ‘Nice-to-have‘! – Ein Unternehmensarchiv, das sich rechnet!
Archivmanagement auf konsequent betriebswirtschaftlicher Basis.
Sensibilisierung und methodisch-praktische Einführung vom 8. bis 11. Juli 2018 in Wattens, Innsbruck und Hall.

Veranstaltungsprospekt

Ort

Täglich wechselnde Locations in Wattens (Swarovski), Hall und Innsbruck (Bergiselschanze)
A6020 Innsbruck

Kontakt

Dr. Peter Blum
Stadtarchiv Heidelberg
Max-Joseph-Str. 71
D – 69126 Heidelberg
E-Mail: peter.blum(at)heidelberg.de
Telefon: +49 (0)6221 / 5819800


88. Lehrgang der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare VdW: Einführung in das Wirtschaftsarchivwesen

14.10.2018 bis 19.10.2018

Einführung in das Wirtschaftsarchivwesen
Einsteigen – Aufsteigen – Auffrischen

Veranstaltungsprospekt

Ort

täglich wechselnde Austragungsorte (Heidelberg, Obrigheim)
69126 Heidelberg

Kontakt

Dr. Peter Blum
E-Mail: peter.blum(at)heidelberg.de
Telefon: +49 6221 5819810