Auf Antrag aus der Mitgliedschaft hat der Gesamtvorstand des VdA in seiner Herbstsitzung 2016 den Arbeitskreis Offene Archive als spartenübergreifenden Arbeitskreis eingerichtet. Er soll die aktuellen Entwicklungen von digitalen Kommunikations-, Kollaborations- und Präsentationsmöglichkeiten begleiten und für Beratungen zur Verfügung stehen.

Konstituiert hat sich der Arbeitskreis einerseits aus der (auch weiterhin aktiven) AG Social Media und Öffentlichkeitsarbeit des VdA sowie aus dem Umfeld der seit 2012 stattfindenden Konferenzreihe Offene Archive. Themen und Projekte sind unter anderen die Implementierung und Nutzung von Sozialen Medien und Blogs, partizipative Nutzerkontakte aller Art, Ausrichtung von Veranstaltungen zum Thema sowie aktive Mitwirkung im Rahmen von Archivtagen (zum Beispiel in Form einer Social-Media-Lounge beim Deutschen Archivtag).

Die Konferenz Offene Archive samt BarCamp (ArchivCamp) war durch die Mitwirkung des Arbeitskreises im Jahr 2017 erstmals auch eine Veranstaltung des VdA. Geplant sind zwei jährliche Treffen der Mitglieder des Arbeitskreises.
 

Leitung des Arbeitskreises:

Dr. Joachim Kemper
Dr. Antje Diener-Staeckling (Stellvertreterin)

Weitere Mitglieder:

Stefanie Sandra Bohnensack, Martin Falbisoner M.A., Rebekka Friedrich, Patrick Frischmuth, Dr. Bastian Gillner, Bettina Manuela Hambuch, Dr. Christian Hillen, Dr. Florian Hoffmann, Dagmar Hovestädt M.A., Monika Marner M.A., Tim Odendahl, Dr. Susanne Rieß-Stumm M.A., Andrea Rönz M.A., Dr. Veit Scheller, Dr. Stefan Schröder, Dr. Stephan Schwenke M.A., Carmen Schwietzer B.A., Dr. Sebastian Tripp, Dr. Thorsten Unger, Johannes Waldschütz M.A., Tanja Wolf und Thomas Wolf.

Archivcamp 2021: „Archive – Offen für alle?!“ am 29./30. April 2021

Das Archivcamp ist eine Veranstaltung des Arbeitskreises "Offene Archive". Für gewöhnlich ist sie seit 2017 Teil der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz "Offene Archive". Die Konferenz thematisiert aktuelle Entwicklungen von digitalen Kommunikations-, Kollaborations- und Präsentationsmöglichkeiten in Archiven und anderen damit verbundenen Kultureinrichtungen. Das Archivcamp wurde als niedrigschwelliges Format zum Austausch mit allen an Archiven interessierten Personen eingeführt, um Projekte und Ideen rund um das Konferenzthema, aber auch darüber hinaus, auf Augenhöhe diskutieren und neue Blickwinkel eröffnen zu können. Um das zu gewährleisten, wird das Archicamp als Barcamp (Definition und "Regeln": de.wikipedia.org/wiki/Barcamp) durchgeführt.

Durch die Pandemie musste die Konferenz im vergangenen Jahr entfallen. Als ersten Einstieg in ein digitales Diskussionsformat hat der Arbeitskreis sich daher für die Umsetzung des Archivcamps als digitale Veranstaltung entschieden. Angesichts der aktuellen Herausforderungen und gesellschaftlichen Diskussionen wird sich die Veranstaltung, die auch einen Abendvortrag am 29. April 2021 beinhaltet, rund um das Thema "Archive - Offen für alle?" drehen.

Diese Frage deckt ein breites Feld ab, das im Wesentlichen alle Kernbereiche der archivischen Arbeit berührt. Es ermöglicht die Vorstellung von Projekten aus der Überlieferungsbildung, Erfahrungsberichte von Nutzenden in analogen und digitalen Lesesälen sowie die Behandlung neuer Fragen bei Erschließung und Personalakquise. Dabei gibt das ArchivCamp gleichermaßen der Präsentation erfolgreicher Projekte Raum, wie auch der Diskussion von Kritik und Verbesserungsbedarf.

Die Veranstaltung wird über das Blog des Arbeitskreises und über die Seite barcamps.eu begleitet und im Anschluss auch online zum Nachhören und Mitdiskutieren veröffentlicht. Im Blog werden außerdem im Vorfeld des Barcamps weitere Informationen zu den Teilnahmemöglichkeiten und zum Programm veröffentlicht.