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VdA - Verband deutscher
Archivarinnen und Archivare e.V.

Bronnbach und die süddeutsche Klosterlandschaft in der Frühen Neuzeit

24.09.2018 bis 24.09.2018

19:30 Uhr

Vortrag von Prof Dr. Winfried Schenk, Bonn
Neue Forschungen aus dem Archiv

Existiert eine Klosterlandschaft Bronnbach? Die Ausprägung der Agrarflächen des ehemaligen Zisterzienserkloster Bronnbach liegt bis heute wie eine landwirtschaftliche Archivalie in mitten einer ansonsten modernen Strukturen unterworfenen Gliederung der sich anschließenden Ackerflächen. Dieser historische Fingerabdruck des ehemaligen Zisterzienserklosters hat sich bis heute erhalten.

In seinem Vortrag wird Professor Dr. Winfried Schenk, Inhaber des Lehrstuhls für historische Geographie der Universität Bonn, auf diverse Untersuchungen zu Klosterlandschaften in Südwestdeutschland eingehen, die Landschaft um Kloster Bronnbach typologisch einordnen sowie mögliche Forschungs- und Inwertsetzungsansätze für Bronnbach aufzeigen.

Eintritt: frei

Ort

Archivverbund Main-Tauber
Vortragssaal
Bronnbach Nr. 19
97877 Wertheim

Veranstalter

Archivverbund Main-Tauber in Verbindung mit dem Eigenbetrieb Kloster Bronnbach

Kontakt

Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim

E-Mail: stawertheim(at)la-bw.de
Telefon: +49 9342/91592–0
Telefax: +49 9342/91592-30


8. Tag der Bestandserhaltung

27.09.2018 bis 28.09.2018

10:00 Uhr - 16:00 Uhr

Schimmel - Schutz und Kampf gegen mikrobiellen Befall

Schimmel, wer kennt diesen ungebetenen Gast nicht? Weitaus mehr Institutionen haben mit ihm zu kämpfen, als man denkt. Hat er sich erstmal ausgebreitet, ist er eine Gefahr sowohl für das Kulturgut als auch für den Menschen. Um Archive und Bibliotheken zu unterstützen, wird der diesjährige Tag der Bestandserhaltung vom KBE – Kompetenzzentrum für Bestandserhaltung in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin zum Thema „Schimmel – Schutz und Kampf gegen mikrobiellen Befall“ geplant.

Wie lässt sich der Mitarbeiter schützen, wie das Kulturgut? Welche Fachbereiche beschäftigen sich mit mikrobiellem Befall? Was bedeutet PSA oder ATP/AMP? Welche Dienstleister bieten Dekontamination von Materialien an? Kollegen und Kolleginnen werden die Ursachen für Schimmelpilz in Magazinen und an Kulturgut kennenlernen. Die Identifizierung sowie mögliche und zwingende Schutzmaßnahmen werden erläutert und geübt. Zudem werden Normen, Empfehlungen und Verordnungen im Arbeitsschutz und Umgang mit kontaminiertem Kulturgut an die Hand gegeben, um die notwendigen objektiven Argumente parat zu haben.

Hygiene und Prävention sind die effektivsten Mittel, um sich vor mikrobiellem Befall zu schützen. Experten besprechen, welche Maßnahmen im Arbeitsalltag helfen, wie Bestände sinnvoll gereinigt werden können und wie sich der Mitarbeiter selbst schützen muss. An zwei Tagen besteht Gelegenheit für fachlichen und kollegialen Austausch. Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops bieten nicht nur einen guten Einstieg, sondern auch eine spannende Wissensvertiefung.

Ort

Freie Universität Berlin
Henry-Ford-Bau
Garystr. 35

14195 Berlin-Dahlem

Kontakt

Frau Jahn
Frau Zimmermann
N.N.

E-Mail: kbe(at)zlb.de

Telefon: 030/90226-637, -638


8. Tag der Bestandserhaltung

27.09.2018 bis 28.09.2018

Schimmel – Schutz und Kampf gegen mikrobiellen Befall

Schimmel, wer kennt diesen ungebetenen Gast nicht! Weitaus mehr Institutionen haben mit ihm zu kämpfen, als man denkt. Hat er sich erstmal ausgebreitet, ist er eine Gefahr sowohl für das Kulturgut als auch für den Menschen.

Um Archive und Bibliotheken zu unterstützen, wird der diesjährige Tag der Bestandserhaltung vom KBE – Kompetenzzentrum für Bestandserhaltung in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin zum Thema „Schimmel – Schutz und Kampf gegen mikrobiellen Befall“ geplant.

Veranstaltungsprospekt

Ort

Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin
Garystraße 35
14195 Berlin

Kontakt

Kerstin Jahn & Maxi Zimmermann
E-Mail: kbe(at)zlb.de
Telefon: +49 3090226637


Tracing and Documenting Victims of Nazi Persecution: History of the International Tracing Service (ITS) in Context

08.10.2018 bis 09.10.2018

Die Folgen der nationalsozialistischen Verfolgung waren und sind vielfältig: der Verlust von Angehörigen, die Suche nach einer neuen Heimat, schwere körperliche oder seelische Verletzungen, existenzielle Probleme, soziale Unterstützung und Anerkennung, aber auch anhaltende Ausgrenzung oder Diskriminierung haben die Erfahrungen und die Erinnerungen der Verfolgten, ihrer Angehörigen und der Gesellschaft insgesamt geprägt. In diesem Zusammenhang spielten vor allem Suchbüros und Archive eine wichtige Rolle, die bisher nicht kritisch untersucht wurde.

Vor diesem Hintergrund lädt der ITS zu einer internationalen Konferenz ein und blickt zurück auf mehr als sieben Jahrzehnte der Suche und Dokumentation von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung. Vor genau 70 Jahren, im Herbst 1948, hatten sich in Arolsen Suchbüros aus verschiedenen europäischen Staaten mit dem damals neu gegründeten ITS getroffen.

Ein Ziel der Konferenz ist es, neue Erkenntnisse zur Geschichte des ITS in einem breiten Kontext zu diskutieren.

Veranstaltungsprospekt

Ort

International Tracing Service Hauptgebäude
Grosse Allee 5-9
34454 Bad Arolsen

Kontakt

Abteilung Forschung und Bildung
E-Mail: historical-research(at)its-arolsen.org
Telefon: +49 56916290


88. Lehrgang der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare VdW: Einführung in das Wirtschaftsarchivwesen

14.10.2018 bis 19.10.2018

Einführung in das Wirtschaftsarchivwesen
Einsteigen – Aufsteigen – Auffrischen

Veranstaltungsprospekt

Ort

täglich wechselnde Austragungsorte (Heidelberg, Obrigheim)
69126 Heidelberg

Kontakt

Dr. Peter Blum
E-Mail: peter.blum(at)heidelberg.de
Telefon: +49 6221 5819810


Katharina Schulz aus Lindelbach als Kindermädchen Anna Seghers

15.10.2018 bis 15.10.2018

19:30 Uhr

Vortrag von Dr. habil. Dieter Fauth, Wertheim
Neue Forschungen aus dem Archiv

Katharina Schulz (1897-1992) als Person im Widerspruch gegen den Nationalsozialismus hat der Referent Dieter Fauth im Rahmen seiner Arbeit am Wertheimer Gedenkbuch Stolpersteine entdeckt. Im Vortrag stellt er dieses Engagement der Lindelbacherin vertieft dar, z.B. auch ihre Verbindungen zum kommunistischen Widerstand in Frankfurt. Als Kindermädchen von Anna Seghers (1900-1983) in den Jahren 1926 bis 1937 hat Katharina Schulz das literarische Schaffen dieser Schriftstellerin mit geprägt. Ohne dass dies offengelegt wäre, sind weltberühmte Romane Seghers Lindelbach und Wertheim gewidmet. Der Referent zeigt, wie diese Orte und Landschaften zum Widerstandspotential in Seghers Gegenliteratur zum damals beliebten völkischen Bauernroman wurden. Am Vortragsabend gibt es auch einige Archivalien zu Lindelbach und zu Katharina Schulz aus dem Stadtarchiv Wertheim (Ortsarchiv Lindelbach) zu sehen.

Dr. habil. Dieter Fauth ist Konrektor der Comenius-Realschule Wertheim und Leiter des Wertheimer Projektes Stolpersteine. Er verfasste Bücher, Buch- und Zeitschriftenbeiträge zum innerprotestantischen Dissidentismus im 16., 17. und 20. Jahrhundert (siehe dieterfauth.de).

Eintritt: frei

Ort

Archivverbund Main-Tauber
Vortragssaal
Bronnbach Nr. 19
97877 Wertheim

Veranstalter

Archivverbund Main-Tauber in Verbindung mit der VHS Wertheim und dem Historischen Verein Wertheim

Kontakt

Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim

E-Mail: stawertheim(at)la-bw.de
Telefon: +49 9342/91592–0
Telefax: +49 9342/91592-30


27. Fortbildungsseminar der BKK

28.11.2018 bis 30.11.2018

Erziehung und Bildung als kommunalarchivische Überlieferungsfelder

Mit „Erziehung und Bildung“ steht ein Themenkomplex von hoher gesellschaftlicher Relevanz im Mittelpunkt des Seminars. Die Themenangebote beschränken sich nicht allein auf das allgemeinbildende Schulwesen, sondern beziehen auch frühkindliche Erziehungsangebote sowie beispielhaft den Bereich Erwachsenenbildung mit ein – Themenfelder, die möglicherweise bislang bei der Überlieferungsbildung noch nicht hinreichend Beachtung gefunden haben.

Bei der Beschäftigung mit dem Thema wird schnell deutlich, dass die Überlieferungsbildung in mehrfacher Sicht Herausforderungen für die Kommunalarchive vorhält. Erziehung und Bildung ist Ländersache, d.h. je nach Bundesland können die Verwaltungszuständigkeiten, von der ministeriellen bis hin zur kommunalen Ebene, sehr unterschiedlich sein. Ausgehend von der eigenen archivischen Zuständigkeit ist das Wissen um die Entstehung aussagekräftiger Überlieferungen auf allen Ebenen eine wichtige Voraussetzung für die Überlieferungsbildung im Kommunalarchiv. Die Vorträge der ersten Arbeitssitzung stellen schwerpunktmäßig Zuständigkeiten und Überlieferungen von Verwaltungsebenen vor, die mit Erziehung und Bildung befasst sind.

Kaum ein Lebensbereich ist so stark Reformprozessen unterworfen wie Erziehung und Bildung – eine weitere Herausforderung für Kommunalarchive. In der zweiten Arbeitssitzung präsentieren Kolleginnen und Kollegen am Beispiel allgemeinbildender Schulen Fachkonzepte und Strategien, wie es gelingen kann, eine aussagekräftige Überlieferung zu bilden und diese so aufzubereiten, dass sie zeitnah genutzt werden kann. Auch Rechtsfragen, insbesondere die Nutzung personenbezogener Unterlagen werden thematisiert.

Darüber hinaus gestaltet sich die Überlieferung zunehmend hybrid: Neben klassischen Papierakten sind vermehrt elektronische Fachverfahren im Einsatz, nicht selten treffen Archivarinnen und Archivare in Schulen und Verwaltungen auch auf digitale Sammlungen. Das BKK-Seminar bietet die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer Archive zu profitieren und vorgestellte Konzepte den Anforderungen des eigenen Archivs anzupassen.

Veranstaltungsprospekt

Ort

Volkshochschule Bamberg Stadt
Tränkgasse 4
96052 Bamberg

Veranstalter

Bundeskonferenz der Kommunalarchive in Zusammenarbeit mir der FG 2 im VdA und dem LWL-Archivamt für Westfalen

Kontakt

Katharina Tiemann
LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstr. 27
48147 Münster

E-Mail: katharina.tiemann(at)lwl.org
Telefon: +49 (0)251 591-5778
Telefax: +49 (0)251 591-269