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VdA - Verband deutscher
Archivarinnen und Archivare e.V.

Ausstellung "Menschen im Krieg 1914-1918 am Oberrhein"

17.05.2018 bis 13.07.2018

Station im Archivverbund Main-Tauber: Das Landesarchiv Baden-Württemberg und die Archives Départementales du Haut-Rhin präsentieren die erste deutsch-französische Gemeinschaftsausstellung zum Ersten Weltkrieg am Oberrhein

Zum Gedenken an die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" präsentieren das Landesarchiv Baden–Württemberg und die Archives Départementales du Haut–Rhin die erste grenzüberschreitende Gemeinschaftsausstellung über den Ersten Weltkrieg am Oberrhein. In den Jahren 1914 bis 1918 war der Oberrhein in einer einzigartigen Konstellation Kampfgebiet, Etappe und Heimatfront zugleich. Die Wanderausstellung macht in Erinnerung an das Ende des Krieges vor 100 Jahren nun auch in Wertheim Station.

Im Mittelpunkt steht nicht eine traditionelle Militärgeschichte aus nationaler Binnenperspektive, wie sie lange Zeit die Erforschung des Ersten Weltkriegs geprägt hat. Vielmehr werden aktuelle kulturgeschichtlich–biografische und anthropologische Forschungsansätze aufgegriffen und die Kriegserfahrungen sowie das Leiden der gesamten Bevölkerung links und rechts des Rheins in den Mittelpunkt gerückt. Soldaten und Zivilisten, Gefangene, Verletzte und Sterbende, Frauen und Kinder — sie alle waren dem Krieg als Täter und⁄oder Opfer ausgeliefert. 32 Biographien machen exemplarisch deutlich, wie der Waffengang alle Lebensbereiche in Baden und im Elsass erfasste und lange Zeit vergiftete. Hinter der Maske des Krieges treten die Gesichter und Schicksale der Menschen hervor, die zum Frieden mahnen.

Die reich bebilderte Wanderausstellung wird durch weitere Exponate aus dem Archivverbund Main–Tauber ergänzt. Sie verdeutlichen die Auswirkungen, die der Krieg auch in der Region Wertheim hatte. Auch hier stehen die Menschen und ihre Schicksale im Focus. Sie werden anhand originaler Zeugnisse wie Feldpostbriefe, Tagebücher und Fotos anschaulich präsentiert.
Eintritt: frei

Öffnungszeiten der Ausstellung:
17. Mai bis 13. Juli 2018
Dienstag bis Freitag 8.30 bis 16.30 Uhr
Sonn– und Feiertag 13.00 bis 16.00 Uhr

Ort

Archivverbund Main-Tauber
Bronnbach Nr. 19
97877 Wertheim

Veranstalter

Archivverbund Main–Tauber in Kooperation mit dem Generallandesarchiv Karlsruhe

Kontakt

Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim

E-Mail: stawertheim(at)la-bw.de
Telefon: +49 9342/91592–0
Telefax: +49 9342/91592-30


87. VdW-Lehrgang More than nice to have! Ein Unternehmensarchiv, das sich rechnet! Archivmanagement auf konsequent betriebswirtschaftlicher Basis

24.06.2018 bis 27.06.2018

Als ‘Nice-to-have‘ mag ein Unternehmensarchiv allzu leicht gelten. Kaum bleiben Umsatz und Ertrag unter den Erwartungen, geraten oft selbst bewährte Einrichtungen gfs. sogar erneut auf den unternehmensinternen Prüfstand. Dann zählen belastbare Zahlen, die der Wirtschaftsarchivar nicht erst in der Akutsituation – verunsichert und in Hektik – erheben sollte.

Mindestens ebenso wichtig wie das Wissen um die Bestände des Archivs und die Geschichte des Unternehmens ist die Kenntnis betriebswirtschaftlicher Kennzahlen. Gezielt, beispielsweise zur Beantragung und Budgetierung neuer Projekte des Archivs. Grundsätzlich, um nach Innen betriebswirtschaftlich fundiertes Handeln zu ‘leben‘ und zu dokumentieren, und zugleich um wegzukommen vom Image des reinen Zuschussbetriebs, der – wenngleich nur vermeintlich – abgehoben weitgehend eigenen Fragestellungen folgt …

Letztlich bietet die konsequente Ausrichtung auf jederzeit ebenfalls betriebswirtschaftlich ausgerichtete Arbeitsprozesse und -ziele die Chance, auch die eigenen Beiträge zum Unternehmenserfolg evident zu machen. Unternehmensarchive sind meist kleinere Organisationseinheiten. Ihr spezielles Profil mag sich Außenstehenden nicht immer leicht erschließen. Vermag es der Wirtschaftsarchivar dagegen, sein Archiv auch betriebswirtschaftlich in Prozessen und Zahlen zu definieren, wäre das zugleich ein Beitrag zu mehr unternehmensinternem Verständnis, zu Kontinuität, ja Absicherung.

Veranstaltungsprospekt

Ort

Täglich wechselnde Austragungsorte in Wattens (Swarovski), Innsbruck (Bergiselschanze) und Hall
6112 Wattens

Kontakt

Dr. Peter Blum
E-Mail: peter.blum(at)heidelberg.de
Telefon: +49 6221 2819810


Überlieferungsbildung zur Architektur- und Baukunstgeschichte in NRW. Workshop des Historischen Archivs der Stadt Köln und des Architekturforum Rheinland, 27.6.2018, Historisches Archiv der Stadt Köln

27.06.2018

10:00 Uhr - 17:30 Uhr

Anlass ist die Erstellung eines Sammlungsprofils für Architekturnachlässe im Historischen Archiv der Stadt Köln. Dieses soll bekannt gemacht, zur Diskussion gestellt und in den Zusammenhang der Überlieferungsbildung im Verbund gebracht werden. Die Beleuchtung des Überlieferungsfeldes Architektur aus unterschiedlichen Blickwinkeln soll den Kenntnisstand übereinander verbessern künftige Kooperation erleichtern. Die Frage nach dem Selbstverständnis der jeweiligen Institution, ihrer institutionellen und fachlichen Verortung sowie ihrer grundsätzlichen Aufgaben stellt sich dabei ebenso, wie die nach den künftigen Herausforderungen etwa im Hinblick auf digitale Überlieferung.

10:00 Uhr: Begrüßung Dr. Bettina Schmidt-Czaia

10:15 - 12:00 Uhr: Kölner Perspektiven
Moderation: Dr. Bettina Schmidt-Czaia
• Dr. Elisabeth Tharandt (HAStK): Schatz oder Schrott – mehr als 500 qm an Akten und Plänen durchforsten!? Am Beispiel des Architekten, Stadterneuerers und Hochschullehrers Hardt-Waltherr Hämer (1922-2012)
• Andrea Wendenburg, M.A. (HAStK): Amtliches Schriftgut zur Architekturgeschichte
• Dr. Max Plassmann (HAStK): Die Bewertungsrichtlinie für Architektennachlässe des Historischen Archivs der Stadt Köln
• Jörg Beste (AFR): Das Architekturforum Rheinland und die Überlieferungsbildung im Architekturbereich

12:00 - 13:00 Uhr: Mittagspause

13:00 - 15:30 Uhr: Sammlungsstrategien im Architekturbereich
Moderation: Regina Wittmann
• Dr. Ulrich Helbach: Das Historische Archiv des Erzbistums Köln
• Dr. Matthias Meusch: Überlieferung zur Architektur- und Baukunstgeschichte im Landesarchiv NRW
• Dr. Ulrich Soénius: Das Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv
• Dr. Hannes Lambacher: Das Stadtarchiv Münster
• Dr. Michael Farrenkopf: Das Montanhistorische Dokumentationszentrum/Bergbau-Archiv Bochum
• Prof. Dr. Wolfgang Sonne: Das Baukunstarchiv NRW
• Prof. Dr. Christoph Grafe (Bergische Universität Wuppertal): Netzwerke um das Architectuurarchief Vlaanderen – Flanders Architecte Archive

15:30 - 16:00 Uhr Kaffeepause

16:00 - 17:30 Uhr: Abschlussdiskussion, Moderation Jörg Beste

Ort: Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, 50667 Köln

Veranstaltungsprospekt

Ort

Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14
50667 Köln

Veranstalter

Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, 50667 Köln

Kontakt

Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, 50667 Köln

E-Mail: HistorischesArchiv(at)stadt-koeln.de

Telefon: +49 221 221-22327
Telefax: +49 221 221-22480


89. VdW-Lehrgang (aufgrund der starken Nachfrage zusätzl. Kursangebot)

08.07.2018 bis 11.07.2018

More than ‘Nice-to-have‘! – Ein Unternehmensarchiv, das sich rechnet!
Archivmanagement auf konsequent betriebswirtschaftlicher Basis.
Sensibilisierung und methodisch-praktische Einführung vom 8. bis 11. Juli 2018 in Wattens, Innsbruck und Hall.

Veranstaltungsprospekt

Ort

Täglich wechselnde Locations in Wattens (Swarovski), Hall und Innsbruck (Bergiselschanze)
A6020 Innsbruck

Kontakt

Dr. Peter Blum
Stadtarchiv Heidelberg
Max-Joseph-Str. 71
D – 69126 Heidelberg
E-Mail: peter.blum(at)heidelberg.de
Telefon: +49 (0)6221 / 5819800


Bronnbach und die süddeutsche Klosterlandschaft in der Frühen Neuzeit

24.09.2018 bis 24.09.2018

19:30 Uhr

Vortrag von Prof Dr. Winfried Schenk, Bonn
Neue Forschungen aus dem Archiv

Existiert eine Klosterlandschaft Bronnbach? Die Ausprägung der Agrarflächen des ehemaligen Zisterzienserkloster Bronnbach liegt bis heute wie eine landwirtschaftliche Archivalie in mitten einer ansonsten modernen Strukturen unterworfenen Gliederung der sich anschließenden Ackerflächen. Dieser historische Fingerabdruck des ehemaligen Zisterzienserklosters hat sich bis heute erhalten.

In seinem Vortrag wird Professor Dr. Winfried Schenk, Inhaber des Lehrstuhls für historische Geographie der Universität Bonn, auf diverse Untersuchungen zu Klosterlandschaften in Südwestdeutschland eingehen, die Landschaft um Kloster Bronnbach typologisch einordnen sowie mögliche Forschungs- und Inwertsetzungsansätze für Bronnbach aufzeigen.

Eintritt: frei

Ort

Archivverbund Main-Tauber
Vortragssaal
Bronnbach Nr. 19
97877 Wertheim

Veranstalter

Archivverbund Main-Tauber in Verbindung mit dem Eigenbetrieb Kloster Bronnbach

Kontakt

Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim

E-Mail: stawertheim(at)la-bw.de
Telefon: +49 9342/91592–0
Telefax: +49 9342/91592-30


8. Tag der Bestandserhaltung

27.09.2018 bis 28.09.2018

10:00 Uhr - 16:00 Uhr

Schimmel - Schutz und Kampf gegen mikrobiellen Befall

Schimmel, wer kennt diesen ungebetenen Gast nicht? Weitaus mehr Institutionen haben mit ihm zu kämpfen, als man denkt. Hat er sich erstmal ausgebreitet, ist er eine Gefahr sowohl für das Kulturgut als auch für den Menschen. Um Archive und Bibliotheken zu unterstützen, wird der diesjährige Tag der Bestandserhaltung vom KBE – Kompetenzzentrum für Bestandserhaltung in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin zum Thema „Schimmel – Schutz und Kampf gegen mikrobiellen Befall“ geplant.

Wie lässt sich der Mitarbeiter schützen, wie das Kulturgut? Welche Fachbereiche beschäftigen sich mit mikrobiellem Befall? Was bedeutet PSA oder ATP/AMP? Welche Dienstleister bieten Dekontamination von Materialien an? Kollegen und Kolleginnen werden die Ursachen für Schimmelpilz in Magazinen und an Kulturgut kennenlernen. Die Identifizierung sowie mögliche und zwingende Schutzmaßnahmen werden erläutert und geübt. Zudem werden Normen, Empfehlungen und Verordnungen im Arbeitsschutz und Umgang mit kontaminiertem Kulturgut an die Hand gegeben, um die notwendigen objektiven Argumente parat zu haben.

Hygiene und Prävention sind die effektivsten Mittel, um sich vor mikrobiellem Befall zu schützen. Experten besprechen, welche Maßnahmen im Arbeitsalltag helfen, wie Bestände sinnvoll gereinigt werden können und wie sich der Mitarbeiter selbst schützen muss. An zwei Tagen besteht Gelegenheit für fachlichen und kollegialen Austausch. Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops bieten nicht nur einen guten Einstieg, sondern auch eine spannende Wissensvertiefung.

Ort

Freie Universität Berlin
Henry-Ford-Bau
Garystr. 35

14195 Berlin-Dahlem

Kontakt

Frau Jahn
Frau Zimmermann
N.N.

E-Mail: kbe(at)zlb.de

Telefon: 030/90226-637, -638


88. Lehrgang der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare VdW: Einführung in das Wirtschaftsarchivwesen

14.10.2018 bis 19.10.2018

Einführung in das Wirtschaftsarchivwesen
Einsteigen – Aufsteigen – Auffrischen

Veranstaltungsprospekt

Ort

täglich wechselnde Austragungsorte (Heidelberg, Obrigheim)
69126 Heidelberg

Kontakt

Dr. Peter Blum
E-Mail: peter.blum(at)heidelberg.de
Telefon: +49 6221 5819810


Katharina Schulz aus Lindelbach als Kindermädchen Anna Seghers

15.10.2018 bis 15.10.2018

19:30 Uhr

Vortrag von Dr. habil. Dieter Fauth, Wertheim
Neue Forschungen aus dem Archiv

Katharina Schulz (1897-1992) als Person im Widerspruch gegen den Nationalsozialismus hat der Referent Dieter Fauth im Rahmen seiner Arbeit am Wertheimer Gedenkbuch Stolpersteine entdeckt. Im Vortrag stellt er dieses Engagement der Lindelbacherin vertieft dar, z.B. auch ihre Verbindungen zum kommunistischen Widerstand in Frankfurt. Als Kindermädchen von Anna Seghers (1900-1983) in den Jahren 1926 bis 1937 hat Katharina Schulz das literarische Schaffen dieser Schriftstellerin mit geprägt. Ohne dass dies offengelegt wäre, sind weltberühmte Romane Seghers Lindelbach und Wertheim gewidmet. Der Referent zeigt, wie diese Orte und Landschaften zum Widerstandspotential in Seghers Gegenliteratur zum damals beliebten völkischen Bauernroman wurden. Am Vortragsabend gibt es auch einige Archivalien zu Lindelbach und zu Katharina Schulz aus dem Stadtarchiv Wertheim (Ortsarchiv Lindelbach) zu sehen.

Dr. habil. Dieter Fauth ist Konrektor der Comenius-Realschule Wertheim und Leiter des Wertheimer Projektes Stolpersteine. Er verfasste Bücher, Buch- und Zeitschriftenbeiträge zum innerprotestantischen Dissidentismus im 16., 17. und 20. Jahrhundert (siehe dieterfauth.de).

Eintritt: frei

Ort

Archivverbund Main-Tauber
Vortragssaal
Bronnbach Nr. 19
97877 Wertheim

Veranstalter

Archivverbund Main-Tauber in Verbindung mit der VHS Wertheim und dem Historischen Verein Wertheim

Kontakt

Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim

E-Mail: stawertheim(at)la-bw.de
Telefon: +49 9342/91592–0
Telefax: +49 9342/91592-30