Klausurtagung des Landesverbandsvorstands am 25./26. Oktober 2013
Ende Oktober trafen sich die Mitglieder des Vorstandes des Landesverbandes Sachsen im VdA erstmalig zu einer Klausurtagung. An zwei Tagen, Freitag und Samstag, wurde intensiv diskutiert und über die Schwerpunkte der bis 2017 andauernden Wahlperiode beraten.
Besondere Beratungsschwerpunkte waren die Ausgestaltung der jährlichen Workshops sowie der Archivtage 2015 und 2017 in Verbindung mit den Tagungsbänden, die Präsentation des Landesverbandes innerhalb der Homepage des Gesamtverbandes unter Nutzung von Anwendungen im WEB 2.0, die Wahrnehmung des Landesverbandes in der Mitgliedschaft und darüber hinaus sowie die Erarbeitung einer Geschäftsordnung. Außerdem wurde über die momentane Situation und die zukünftige Entwicklung der Aktenführung und Archivierung der eigenen Unterlagen, über die Zusammenarbeit mit Bibliotheken und Museen, die Unterstützung von Archiven, die Ausbildung für die Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und über die aktuelle Situation bei den Archivportalen gesprochen.
Für die Planung der Workshops und der Archivtage wurde zuerst die Meinungsumfrage ausgewertet, die der Vorstand nach dem Sächsischen Archivtag in Zwickau im September online durchgeführt hatte. Daran beteiligten sich ein Drittel der Mitglieder und äußerten dabei teilweise auch ganz konkrete Wünsche. Besonders oft genannt wurden die Themenkomplexe Überlieferungsbildung/Bewertung, Archivpolitik/Selbstverständnis der Archivare, Erschließung sowie der Umgang mit Bauakten. Seitens des Landesverbandes wird außerdem ein hoher Bedarf des fachlichen Austausches bei den Themen Rechtsfragen, Digitalisierung, Archivportale und elektronische Archivierung gesehen. Sollte das sächsische Archivgesetz demnächst novelliert vorliegen, muss es aus Sicht des Vorstandes Landesverbandes ebenfalls mittels eines Archivtages aufgegriffen werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Gestaltung der Homepage des Landesverbandes innerhalb der Seite des Gesamtverbandes VdA. Durch eine technische Umstellung beim Gesamtverband hat der Landesverband seit einiger Zeit keinen direkten Zugang zur Seite. Änderungen und Aktualisierungen müssen durch die Geschäftsstelle des Gesamtverbandes vorgenommen werden. Da dieses System auf beiden Seiten enorme Zeitreserven bindet, stehen wir mit der Geschäftstelle in Verbindung, um nach einer besseren Lösung zu suchen. Ziel ist, die Seite des Landesverbandes inhaltlich zu überarbeiten und zu aktualisieren. Zusätzlich dazu wollen wir ab sofort auch die facebook-Seite des Gesamtverbandes stärker für unsere Informationen nutzen, um insbesondere die Mitglieder mit aktuellen Informationen zu versorgen. Zur Verbesserung der eigenen Kommunikation werden wir zeitnah die Nutzung einer Cloud prüfen und einführen.
Die eigene Geschäftstätigkeit und aber auch die Wahrnehmung des Landesverbandes nach außen war ein weiterer intensiv diskutierter Punkt. Ein besonderer Beratungspunkt war die Erarbeitung einer Geschäftsordnung, die regelt, welche Rechte und Pflichten die Mitglieder des Vorstandes insbesondere in Zusammenhang mit den Vorstandsitzungen haben. Bestandteil der Geschäftsordnung wird auch eine Finanzordnung sein.
Für die Außenwahrnehmung wurde vereinbart, das 2010 veröffentlichte Faltblatt grundlegend zu überarbeiten und neu aufzulegen.
Als weitere Schwerpunkte der kommenden 4 Jahre wurde die Unterstützung von Archiven, die sich in besonders schwierigen Situationen befinden, die Verbesserung der Ausbildung der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste sowie die Kontaktaufnahme mit dem Landesverband der Bibliothekare einstimmig auf die Agenda gesetzt.
Insgesamt liegt damit vor den Mitgliedern des Vorstandes des Landesverbandes ein umfangreiches Programm. Wir wollen versuchen, dieses im Rahmen des Ehrenamtes bestmöglich umzusetzen. Die Klausurtagung hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir uns mit ausreichend Zeit inhaltlich gut abstimmen und uns auch persönlich weiter kennenlernen konnten.


