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VdA - Verband deutscher
Archivarinnen und Archivare e.V.
VdA - 05.12.2018

Pressemitteilung: Offener Brief des VdA-Vorsitzenden an den Landtag und die Landesregierung Nordrhein-Westfalens

Fulda. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens beabsichtigt, die Haushaltsmittel für das archiv für alternatives schrifttum (afas) im kommenden Jahr komplett zu streichen. In einem offenen Brief an die Abgeordneten des Landtages und die Landesregierung Nordrhein-Westfalens fordert der VdA-Vorsitzende Ralf Jacob, bei der abschließenden Beratung des Haushalts diese Streichung der Zuschüsse zurückzunehmen.

Das afas ist ein unverzichtbarer Ort des kulturellen Erbes des Landes Nordrhein-Westfalen und im weiteren Rahmen der Bundesrepublik Deutschland. Sein Aufbau wurde seit Jahren vom Land Nordrhein-Westfalen systematisch mitfinanziert. Es ist unverständlich, dass die Landesregierung dem afas nun die finanzielle Grundlage entziehen möchte und somit die Vernichtung eines anerkannten Archivs in Kauf nimmt.

Zahlreiche prominente Unterstützer haben den offenen Brief des VdA mitgezeichnet, darunter u. a. der Präsident des Bundesarchivs Dr. Michael Hollmann, der Vorsitzende der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Archivverwaltungen des Bundes und der Länder (KLA) Prof. Konrad Elmshäuser, der Vorsitzende der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) Dr. Marcus Stumpf sowie die Vorsitzende des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands Prof. Dr. Eva Schlotheuber.

Der offene Brief des VdA-Vorsitzenden ist hier als PDF-Datei zum Download verfügbar.

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