• 13. Tag der Bestandserhaltung

    16.09.2026

    09:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    20 Jahre KBE - Vernetzt für die Bestandserhaltung

    Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, bestehende Netzwerke sichtbar zu machen, erfolgreiche Kooperationsmodelle vorzustellen und neue Impulse für die gemeinsame Arbeit in der Bestandserhaltung zu setzen. Gleichzeitig bietet das Jubiläum des KBE Gelegenheit, auf 20 Jahre regionaler und überregionaler Vernetzungsarbeit zurückzublicken und zukünftige Perspektiven zu diskutieren.

    • Das Programm folgt Mitte Juli
  • 3. KEK-Tagung: Demokratie sichern

    08.10.2026 bis 08.10.2026

    10:00 Uhr bis 17:30 Uhr

    Die 3. KEK-Tagung „Originale erhalten: Demokratie sichern“ am 8. Oktober 2026 in Berlin beleuchtet die gemeinsamen Handlungsfelder von Kulturgutschutz und Demokratiestärkung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ein Livestream wird angeboten.

    Im Zentrum steht die Frage, welchen Beitrag der Erhalt schriftlicher Originale zu einer lebendigen, urteilsfähigen und wehrhaften Demokratie leistet –insbesondere angesichts der zunehmenden Bedrohung durch hybride Desinformation und anderer demokratiegefährdender Entwicklungen.

    • 10:00 Eröffnung und Grußworte
    • 10:30–12:00 Uhr Podiumsdiskussion „Politische Relevanz des Originalerhalts" moderiert von Vladimir Balzer (Deutschlandradio)
    • 13:30–17:30 Uhr Fachvorträge zu den Themenfeldern "Überlieferungen bewahren – Erinnerungskultur, Aufarbeitung und Demokratie" sowie "Kulturgutschutz und Originalerhalt in der Praxis"
    • 19:00 Uhr Abendveranstaltung „Original gelesen – Das Archiv des Berliner Ensembles live“ in Kooperation mit der Akademie der Künste
  • Special Collections – besondere Bestände aus rheinischen Archiven

    13.10.2026 bis 13.10.2026

    13:30 Uhr bis 15:30 Uhr

    Sabine Dünnwald stellt den in einem kooperativen Projekt mit dem Stadtmuseum Euskirchen entstandenen Foto- und
    Filmsammlungsbestand zur Flutkatastrophe 2021 vor. Gemeinsam starteten die beiden Gedächtniseinrichtungen einen
    Aufruf an die Euskirchener Bevölkerung, um in dieser frühen Phase nach der Katastrophe Film- und Fotomaterial zu diesem für
    Euskirchen einschneidenden Ereignis zu sichern. Aus den über 3000 Fotos und zahlreichen Filmen entstanden eine Ausstellung
    und weitere Publikationen. Im Juli 2026 wird die Ausstellung aus Euskirchen zum 5. Jahrestag der Flutkatastrophe im
    Landtag NRW zu sehen sein. Ist aktive Überlieferungsbildung zu aktuellen Ereignissen eine Aufgabe der (kommunalen)
    Archive? Die Euskirchener Stadtarchivarin wird diese Frage mit JA beantworten.

    Die Online-Vortragsreihe „Special Collections – besondere Bestände aus rheinischen Archiven“ gehört inzwischen zu den jährlich wiederkehrenden Formaten im Programm des AFZ. Bei diesem „Blick in den Archivkarton“ werden besondere Bestände und Sammlungen der rheinischen Archive vorgestellt, die aus verschiedenen Gründen aus der Masse des Archivguts hervorstechen.

    Die Vortrags- und Diskussionsreihe richtet sich als niedrigschwelliges Angebot an die Kolleg*innen der rheinischen Archive, die Bestände anderer, manchmal benachbarter Archiveinrichtungen besser kennenlernen möchten. Durch die Kenntnis der Bestände anderer Archive in der Region sowie den fachlichen Umgang damit soll die Vernetzung der Archivlandschaft
    Rheinland gestärkt werden.

    • Ort

      digital (Zoom)

    • Veranstalter

      LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum

    • Kontakt
      Ehrenfriedstr. 19
      50259 Pulheim
      Telefon: 022349854225
  • Risikomanagement für Kulturgut - Status Quo und Quo Vadis?!

    04.11.2026

    10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

    Die Fachtagung „Risikomanagement für Kulturgut” am 4. November in Halle (Saale) beleuchtet in Impulsvorträgen und drei Gesprächsrunden den aktuellen Stand des Themas in Deutschland.

    Das erste Podium widmet sich unter dem Stichwort „Risiken“ der Frage, wie die Identifizierung und Einschätzung von Risiken in Museen, Bibliotheken und Archiven verankert werden kann. Dabei wird auch erörtert, wie mit den vielfältigen Gefährdungen umgegangen wird, um daraus Maßnahmen abzuleiten. Das zweite Podium widmet sich dem Thema „Resilienz“ und greift die Frage nach der Umsetzung von Maßnahmen auf: Wie können aus Risikoanalysen Handlungen abgeleitet und Risiken nicht nur benannt, sondern auch „aktiv gemanagt“ werden? Welche Rahmenbedingungen sind hierfür notwendig? Im dritten Panel wird der Themenbereich "Zukunft" behandelt. Aktuelle Entwicklungen und Debatten werden aufgegriffen und die sich daraus ergebenden kulturpolitischen Forderungen diskutiert.

    Neben der Diskussion auf dem Podium sind auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, sich aktiv an den Gesprächsrunden zu beteiligen. Die Ergebnisse der Tagung werden in Handlungsempfehlungen zum Thema Risikomanagement für Kulturgut einfließen.

    Die Tagung wird von der Beratungsstelle Bestandserhaltung Sachsen-Anhalt im Rahmen des „Projekt Risiko: Ermittlung und Verbesserung der Lagerungsbedingungen von Kulturgütern in den Museen in Sachsen-Anhalt mit Risikoanalyse“ (2024-2027) durchgeführt.