Aufbauwissen Archivarbeit
03.03.2026 bis 05.03.2026
09:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Ergänzend zum Einführungsseminar „Basiswissen Archivarbeit“ schließt der dreitägige Kurs „Aufbauwissen Archivarbeit“ an die im
Einsteigerkurs vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten an und greift weitere Themen auf. Neben den notwendigen Tätigkeiten
zur Übernahme, Bewertung und Erschließung von Archivgut fungieren Archive einerseits als Dienstleister für die Verwaltung und
andererseits als Wissensspeicher für die örtliche oder regionale Geschichte. So definiert das Archivgesetz NRW u. a.
Unterlagen „zu erforschen, für die Nutzung bereitzustellen sowie zu veröffentlichen“ als Aufgaben der Archivierung. Auch die
fortschreitende Digitalisierung der amtlichen Überlieferung erfordert zusätzliche technische und operative Kenntnisse, um die
Langzeitsicherung der heute entstehenden Quellen vorzubereiten und die eigene Arbeit adäquat zu präsentieren. Um alle
Aufgaben mit den meist knappen Ressourcen erfüllen zu können, sind organisatorisches und kommunikatives Geschick
erforderlich. Hier soll ein Modul zum Archivmanagement Hilfestellung bieten.Es werden folgende Themen erörtert:
Bewertung als Basis archivischer Arbeit
Archivmanagement
Grundlagen der digitalen Langzeitarchivierung
Umgang mit archivischen Sammlungen
Das vorarchivische Arbeitsfeld
Archivische Öffentlichkeits- und BildungsarbeitNeben der Vermittlung theoretischer Kenntnisse zielt der Kurs auch auf die Umsetzung in praktischen Übungen und Anwendungen.
Ort
LVR-Horion Haus
Hermann-Pünder-Str. 1
50679 Köln
und
Jugendherberge Köln-Deutz
Siegesstraße 5
50679 KölnVeranstalter
LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Kontakt
Ehrenfriedstr. 19
50259 PulheimE-Mail: afz.fortbildungszentrum@lvr.deTelefon: 022349854225
Bewahrte Heimat - Archive im Wandel der Zeit (anlässlich des Tages der Archive 2026)
06.03.2026 bis 09.04.2026
14:00 Uhr bis 10:00 Uhr
Am 07. und 08. März 2026 findet der 13. bundesweite Tag der Archive unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ statt. Wie in den vergangenen Jahren beteiligen sich zahlreiche Archive, um über ihre Aufgaben zu informieren und Einblicke in ihre Arbeit zu geben.
Archive übernehmen eine wichtige Aufgabe: Sie bewahren Unterlagen dauerhaft auf, sichern historische Quellen und machen diese für die Öffentlichkeit zugänglich. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der Stadt- und Regionalgeschichte und stehen allen Interessierten für Recherchen zur Verfügung.
Das Archiv des Landkreises Rostock und das Stadtarchiv Güstrow präsentieren gemeinsam im Kreishaus eine Ausstellung zur Geschichte beider Archive.
Unter dem Titel „Bewahrte Heimat – Archive im Wandel der Zeit“ wird die wechselvolle Geschichte beider Archive nachgezeichnet: für das Stadtarchiv vom ehemaligen Standort im Rathaus über den heutigen Sitz am Franz-Parr-Platz bis hin zu einem Ausblick auf die Unterbringung im historischen Wasserturm; für das Kreisarchiv von den unterschiedlichen Lagerungsbedingungen in den Altkreisen, der Einlagerung vielfältiger Stadt- und Gemeindebestände bis zum heutigen Stand mit zwei sehr unterschiedlichen Archivstandorten im 2011 zusammengefassten Landkreis Rostock.
Unter dem Titel „Bewahrte Heimat – Archive im Wandel der Zeit“ wird die wechselvolle Geschichte beider Archive nachgezeichnet: Für das Stadtarchiv beginnt dies mit dem ehemaligen Standort im Rathaus, über den heutigen Sitz am Franz-Parr-Platz bis hin zu einem Ausblick auf die geplante Unterbringung im historischen Wasserturm. Für das Kreisarchiv werden die historischen Umbrüche, insbesondere die Kreisgebietsreformen, thematisiert: von den unterschiedlichen Archivstrukturen und -zuständen in den Altkreisen bis hin zur Fusion der Archive im Zuge der Zusammenlegung der Kreise und der Entstehung des heutigen Landkreises Rostock.
Die Ausstellung zeigt, wie sich Archive stetig verändern und zugleich ihrem zentralen Auftrag treu bleiben: historische Quellen zu sichern und zu bewahren. Die Bewahrung der Akten und damit der Geschichte der Heimat ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis beständiger Investitionen und Innovationen – sowohl personell, räumlich als auch technologisch.
Am 06.03.2026 um 14 Uhr wird die Ausstellung im Kreishaus (Am Wall 3-5) eröffnet. Die Ausstellung kann vom 06. März bis zum 09. April 2026 im Kreishaus (1. Obergeschoss, beim Kreistagssaal und im Flurbereich) kostenlos besucht werden. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 19 Uhr sowie Freitag von 9 bis 16 Uhr.Ort
Kreishaus Güstrow
Am Wall 3-5
18273 Güstrow
1. ObergeschossVeranstalter
Archiv des Landkreises Rostock
Kontakt
Am Wall 3-5
18273 GüstrowE-Mail: kreisarchiv@lkros.deTelefon: 0384311300
Tag der Archive - Entdecken Sie die Schätze des »Sächsischen Denkmalarchivs«
08.03.2026 bis 08.03.2026
11:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Passend zum Motto »Alte Heimat – neue Heimat« öffnet das Landesamt für Denkmalpflege seine aktuelle Jahresausstellung. Im Fokus stehen die wissenschaftlichen Sammlungen des LfD, die im Bereich der Denkmalpflege zu den bedeutendsten Spezialsammlungen in Deutschland zählen. Gezeigt werden bisher unbekannte Schätze aus dem 14. bis 21. Jahrhundert: Bild- und Textquellen, Zeichnungen, Fotografien, Dokumentationen und Objekte, darunter eindrucksvolle Glockenfrottagen. Sie verdeutlichen die Wurzeln der modernen Denkmalpflege und die Hinwendung zu historischen Sachzeugen, wie sie bereits 1825 vom Königlich Sächsischer Altertumsverein angeregt wur-de. Die Ausstellung bietet Einblicke in einen Wissensspeicher, der die Grundlage für die Arbeit am Kulturdenkmal bildet und das Bewusstsein für Denkmale wachhält.
- Sonderführungen durch die Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpfkege Sachsen »Gebautes Vermächtnis – Bewahrtes Gedächtnis. Das Sächsische Denkmalarchiv«
- 11 Uhr bis 12.30 Uhr und 15 bis 16.30 Uhr.
- Wegen begrenzter Platzkapazitäten bitten wir um Anmeldung unter 0351 48430 421 oder presse@lfd.sachsen.de.
Ort
Ständehaus Dresden
Schloßplatz 1, 01067 Dresden
01067 Dresden
nur mit Anmeldung unter 0351 48430 421 oder presse@lfd.sachsen.de.Veranstalter
Kontakt
Schloßplatz 1
01067 DresdenE-Mail: presse@lfd.sachsen.deTelefon: 035148430421
27. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik - Digitale Quellen, KI und Co.: Neue Wege ins Archiv
20.03.2026 bis 20.03.2026
09:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Welche didaktisch sinnvollen Einsatzmöglichkeiten für KI-Tools für Geschichtsunterricht und Archivpädagogik gibt es bereits? Und für welche Online-Angebote und Quellensammlungen im Internet bieten sie sich an?
Durch die zunehmende Digitalisierung von Archivgut und die Nutzung von KI-Tools können neue Perspektiven und Zugänge zu Archivgut eröffnet werden. Gerade mit KI-basierten Chatbots wie Chat-GPT oder Software zur Erkennung handschriftlicher Texte können innovative didaktische Konzepte für eine zeitgemäße Geschichtsvermittlung entwickelt werden. Dabei gilt es, Chancen und Grenzen von KI-Tools im Blick zu behalten. Auf der Tagung werden vor diesem Hintergrund aktuelle digitale Zugänge zu Quellen von Archiven und Kultureinrichtungen präsentiert.
Ort
digital
Veranstalter
Kontakt
Urbanstraße 31 A
70182 StuttgartWebsite: https://www.landesarchiv-bw.de/E-Mail: landesarchiv@la-bw.deTelefon: 07112124272
Moderne Erschließung – Perspektiven und praktische Lösungsansätze
29.04.2026 bis 29.04.2026
09:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Vor mehr als 25 Jahren setzte das Archivportal NRW im noch jungen World Wide Web eine Idee um, die den Archivnutzenden
erstmals die Suche nach Erschließungsinformationen über verschiedene Archive hinweg ermöglichte. Die Beteiligung der Archive an diesem Projekt erforderte die Erfassung in einem digitalen Archivinformationssystem sowie eine gewisse Standardisierung der zu erfassenden Daten. Allerdings war sich die archivarische Fachöffentlichkeit einig, dass es aufgrund der Individualität der Unterlagen keine zu engen Standards wie in den Bibliotheken geben dürfe. Seitdem ist im Feld der Erschließung in Archiven einiges geschehen.Im Jahr 2000 verabschiedete der Internationale Archivrat (ICA) in 2. Auflage den bis heute gültigen International Standard
Archival Description (General) ISAD (G), der heute auch in Deutschland den meisten Archivinformationssystemen zugrunde liegt. Inzwischen legte die ICA mit dem Konzept Records in Context (RiC) einen neuen Standard vor, der die archivische Erschließung endgültig in die digitale Realität integriert und ISAD-G und verwandte Standards weiterentwickeln und ersetzen soll.Die zunehmende Nutzerorientierung der Archive führt dazu, dass auch die Anwendung von Normdaten für archivische Informationen an Relevanz gewinnt könnte. Aus dem Umfeld der bibliothekarischen Erfassung mit Hilfe von Normdaten zu Orten, Personen oder Körperschaften entwickelte sich seit 2012 die Gemeinsamen Normdatei (GND). Ob ihre Anwendung auch in der archivischen Erschließung zielführend und praktisch umsetzbar sein könnte, wird aktuell breit diskutiert.
Das Seminar zielt darauf, die Kenntnisse zu aktuellen und neuen Erschließungsstandards zu vertiefen und die Veränderungen
für die Erschließungspraxis in den nichtstaatlichen Archiven im Rheinland zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen der Austausch
über den Ist-Zustand der Erschließung, erste Erfahrungen mit dem Einsatz moderner Erschließungsstandards sowie Perspektiven
für die Zukunft.Ort
Evangelische Kirche im Rheinland / Landeskirchliches Archiv
Hans-Böckler-Straße 7
40476 DüsseldorfVeranstalter
LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Kontakt
Ehrenfriedstr. 19
50259 PulheimE-Mail: afz.fortbildungszentrum@lvr.deTelefon: 022349854225
Notfallvorsorge in Archiven, Bibliotheken und Museen
05.05.2026 bis 05.05.2026
09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Regelmäßige Seminare zur Notfallvorsorge sind ein wesentlicher Bestandteil der Notfallstrategie des LVR-AFZ. Neben
der Vermittlung von rechtlichen, organisatorischen und planerischen Grundlagen der Notfallprävention wird angemessenes, praktisches Handeln bei Schadensereignissen eingeübt. Ziel ist es, einerseits individuelle Kompetenzen zu verbessern, andererseits Kenntnisse zu Maßnahmen der Notfallprävention zu vermitteln.Seit der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 ist die Bedeutung von Notfallmanagement, Notfallverbünden und der
praktischen Einübung der Erstversorgung von Archivgut wieder stärker in den Fokus gerückt. Allerdings darf nicht vergessen
werden, dass ein solch großes Schadensereignis eher die Ausnahme als den Regelfall darstellt. Viel häufiger sind Archive von
kleineren Schadensereignissen betroffen, vor allem in Zusammenhang mit Wassereinbrüchen.Der theoretische Teil des Seminars nimmt auf Grundlage des vom LVR-AFZ erstellten „Notfallplan Archive im Rheinland“
präventive Maßnahmen in den Archiven in den Blick. Im Praxisworkshop am Nachmittag werden die Teilnehmenden angeleitet, selbst durchnässtes Archivgut von der Bergung bis zur Vorbereitung der Gefriertrocknung einer Erstversorgung zuzuführen und im Falle eines Brandes von Archivgut mit Löschmitteln umzugehen.Ort
LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler
Ehrenfriedstraße 19
50259 PulheimVeranstalter
LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Kontakt
Ehrenfriedstraße 19
50259 PulheimE-Mail: afz.fortbildungszentrum@lvr.deTelefon: 022349854225
47. Hessischer Archivtag 2026 in Frankfurt am Main
16.06.2026 bis 16.06.2026
Unter dem Rahmenthema Migrationsgesellschaft(en) im Archiv. Ansätze zur Überlieferungsbildung und Vermittlung wird der 47. Hessische Archivtag 2026 in Frankfurt am Main veranstaltet, und zwar im Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster am 16.06.2026.
- Das Programm wird im Frühjahr 2026 veröffentlicht und die Anmeldung freigeschaltet.
Ort
Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster Frankfurt am Main
Münzgasse 9
60311 Frankfurt am Main
Reisen Sie am besten mit dem ÖPNV an. U1 - U5, U8: Haltestelle „Willy-Brandt-Platz“, Linien 11, 12 und 14: Haltestelle „Karmeliterkloster (Kornmarkt)“Veranstalter
Kontakt
c/o Stadtarchiv Wiesbaden
Im Rad 42
65197 WiesbadenE-Mail: lv-hessen@vda.archiv.netTelefon: 0611 313022
Special Collections – besondere Bestände aus rheinischen Archiven
13.10.2026 bis 13.10.2026
13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Sabine Dünnwald stellt den in einem kooperativen Projekt mit dem Stadtmuseum Euskirchen entstandenen Foto- und
Filmsammlungsbestand zur Flutkatastrophe 2021 vor. Gemeinsam starteten die beiden Gedächtniseinrichtungen einen
Aufruf an die Euskirchener Bevölkerung, um in dieser frühen Phase nach der Katastrophe Film- und Fotomaterial zu diesem für
Euskirchen einschneidenden Ereignis zu sichern. Aus den über 3000 Fotos und zahlreichen Filmen entstanden eine Ausstellung
und weitere Publikationen. Im Juli 2026 wird die Ausstellung aus Euskirchen zum 5. Jahrestag der Flutkatastrophe im
Landtag NRW zu sehen sein. Ist aktive Überlieferungsbildung zu aktuellen Ereignissen eine Aufgabe der (kommunalen)
Archive? Die Euskirchener Stadtarchivarin wird diese Frage mit JA beantworten.Die Online-Vortragsreihe „Special Collections – besondere Bestände aus rheinischen Archiven“ gehört inzwischen zu den jährlich wiederkehrenden Formaten im Programm des AFZ. Bei diesem „Blick in den Archivkarton“ werden besondere Bestände und Sammlungen der rheinischen Archive vorgestellt, die aus verschiedenen Gründen aus der Masse des Archivguts hervorstechen.
Die Vortrags- und Diskussionsreihe richtet sich als niedrigschwelliges Angebot an die Kolleg*innen der rheinischen Archive, die Bestände anderer, manchmal benachbarter Archiveinrichtungen besser kennenlernen möchten. Durch die Kenntnis der Bestände anderer Archive in der Region sowie den fachlichen Umgang damit soll die Vernetzung der Archivlandschaft
Rheinland gestärkt werden.Ort
digital (Zoom)
Veranstalter
LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
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Ehrenfriedstr. 19
50259 PulheimE-Mail: afz.fortbildungszentrum@lvr.deTelefon: 022349854225