Deutscher Archivtag

Der Deutsche Archivtag ist der größte nationale Fachkongress für das Archivwesen in Europa. 1899 fand der erste Kongress in Straßburg statt. In der Regel wird der Kongress jährlich auf Einladung einer Stadt oder eines Bundeslandes ausgerichtet. Unterbrechungen im jährlichen Veranstaltungsrhythmus gab es u.a. durch Kriegsereignisse oder jüngst durch Pandemie.

Seit 1946 wird die Veranstaltung vom VdA ausgerichtet. Eine Übersicht über die Deutschen Archivtage seit 1899 (externer Link) ist bei Wikipedia veröffentlicht (Tagungsort, Dauer, Rahmenthema).

Die Formate der Einzelveranstaltungen sind nicht statisch, sondern werden fortlaufend weiterentwickelt. Aktuell bietet der VdA bei den Deutschen Archivtagen Formate wie Plenarsitzungen und Podiumsdiskussionen als auch Fortbildungsveranstaltungen, Barcamps, World Cafe, Fishbowl-Diskussionen oder Workshops an.

Das Rahmenthema wird vom Gesamtvorstand VdA festgelegt. Mit einem Call for Papers ruft der Gesamtvorstand dazu auf, Vortragsangebote zum Rahmenthema einzureichen. Ein für die Programmgestaltung eingesetzter Programmausschuss stellt dann das Hauptprogramm zusammen. Neben dem Fachprogramm gibt es ein Rahmenprogramm, welches vom „KollegInnenkreis vor Ort“ zusammengestellt wird. 

Parallel zu den Deutschen Archivtagen findet die Fachmesse ARCHIVISTICA statt.