

Georg Mascolo
Georg Mascolo (* 26. Oktober 1964 in Stadthagen) prägt als renommierter Journalist seit Jahrzehnten den investigativen Journalismus in Deutschland. Von 2008 bis 2013 leitete er als Chefredakteur das Nachrichtenmagazin Der Spiegel, für das er zuvor als Auslandskorrespondent in Washington und Büroleiter in Berlin tätig war.
Zwischen 2014 und 2022 führte er den wegweisenden Rechercheverbund aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Dieser deckte globale Skandale wie die „Panama Papers“ auf. Der profunde Terrorismusexperte ist zudem gefragter Analyst und Gesprächspartner im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und publiziert zeithistorische Sachbücher, die allesamt zu Bestellern wurden. Für seine Arbeit wurde er 2014 als „Journalist des Jahres“ geehrt, seine Reportage über den Fall der Berliner Mauer wurde von der Unesco ins Weltdokumentenerbe aufgenommen. Bereits 2016 hielt Mascolo beim 86. Deutschen Archivtag den Eröffnungsvortrag zum Thema "Glaubwürdigkeitskrise des Journalismus".
