• Landesarchiv Berlin

    02.03.2024

    10:00 Uhr bis 16:30 Uhr

    Bei Führungen und Mitmach-Angeboten kann die ganze Familie Einblicke in die vielfältigen archivischen Aufgaben gewinnen. Kurzweilige Vorträge und Gespräche mit unseren Mitarbeiter*innen ermöglichen einen Austausch zu spannenden Forschungs- und Arbeitsthemen im Landesarchiv. Ausgewählte Archivalien zum Thema „Essen und Trinken“ werden an diesem Tag von unseren Expert*innen präsentiert. Zudem werden Führungen über das Gelände der ehemaligen Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken (DWM), auf deren Gelände sich die Archive befinden, angeboten.

    Weitere Informationen finden Sie hier: landesarchiv-berlin.de/tag-der-archive-2024

    • Einblicke hinter die Kulissen: allgemeine Magazinführungen, Einblick in die Überlieferung der Berliner Standesämter, Einblick in eine Werkstatt der Bundessicherungsverfilmung, Führung durch die Fotosammlung, Einblicke in die Karten- und Plakatbestände, Rundgang und Führung über das Gelände der ehemaligen DWM mit Station beim BBWA.
    • Vorträge: Geschüttelt und gerührt – Cocktails in Berlin, 1870-1945; Essen, Trinken und Umweltschutz – Tiere und Gewässer; Stadtfotografie, wie macht man das? Bericht aus der Praxis
    • Mitmach-Angebote im Lesesaal: Schreibwerkstatt - Schreiben mit der Feder und Lesen von alten Schriften; Malstation - Wappen gestalten und mehr; Recherchestation - Suchen und Finden im Landesarchiv Berlin
    • Expert*innengespräche zu Originaldokumenten im Ausstellungsbereich

    Veranstaltungsprospekt

  • MAHL-ZEITEN. Geschichten vom Essen und Trinken im Saarland

    02.03.2024

    10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

    Essen und Trinken hält nach einem geflügelten Wort Leib und Seele zusammen. An der Saar hält es sogar ein ganzes Land zusammen. Kaum eine Region und erst recht kein Bundesland hat seine Identität so eng mit der Ernährung verbunden wie
    das Saarland. Hauptsach gudd gess ist im Verlauf des letzten Jahrhunderts zu einer Art „Dachmarke“ des Landes und zur Lebensphilosophie seiner Menschen geworden. Wobei das „gudd“ die Quantität des Essens ebenso wie seine Qualität bezeichnen kann. Gourmand und Gourmet leben im Saarland als befreundete Nachbarn.
    Ab dem 2. März 2024 kann man in einer Ausstellung des Saarländischen Landesarchivs eine Zeitreise durch die Welt der regionalen Ess- und Trinkkultur unternehmen. Dabei lässt sich entdecken, dass das Lob des guten Essens an der Saar auch eine lebensfrohe Antwort auf die Nöte und Entbehrungen der Vergangenheit ist. Ob in den regelmäßigen Hungersnöten der vormodernen Welt, in Krisen und Kriegen oder wegen des immensen Kalorienbedarfs industrieller Schwerstarbeit: Über Jahrhunderte musste das täglich Brot hart erkämpft werden. Ein bisweilen vergeblicher Kampf, in dem man vom guten Essen oft nur träumen konnte.
    Reichliche oder gar erlesene Nahrung blieb bis ins 20. Jahrhundert ein Luxus der Privilegierten. Bereits auf den fürstlichen Tafeln und sogar in der Ära der „Erbfeindschaft“ zeigte sich dabei, wie groß der Einfluss französischer Kochkunst für die Entwicklung des guten Geschmacks im Saarland war. Vom Nachbarn lernen hieß essen lernen: eine Eroberung der kultivierten Art, die nicht nur die saarländische Sterneküche, sondern auch das Selbstbild vom Savoir Vivre im kleinen Bundesland hervorgebracht hat.

    • Ausstellung mit Audio- und Videobeiträgen des Saarländischen Rundfunks
    • Archivführungen um 11, 13 und 15 Uhr
    • Hilfestellung beim Lesen alter Schriften: Sie können sich beim Entziffern mitgebrachter Dokumente helfen lassen.
    • Buchverkauf: Publikationen der Reihe Echolot zu Sonderpreisen

    Veranstaltungsprospekt

    • Ort

      Saarländisches Landesarchiv
      Dudweilerstraße 1
      66133 Saarbrücken-Scheidt

    • Veranstalter

      Saarländisches Landesarchiv
      Dudweilerstraße 1
      66133 Saarbrücken-Scheidt

    • Kontakt
      Telefon: 0681/501-1931
  • Not und Neuanfang. Ernährung und Versorgung in Krisenzeiten

    02.03.2024
    10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

    03.03.2024
    11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

    Zum Tag der Archive veranstalten das Stadtarchiv Güstrow und das Kreisarchiv Rostock eine gemeinsame Ausstellung zur Nahrungsmittelversorgung mit Schwerunkt auf die Zeit nach den beiden Weltkriegen. Es wird gezeigt, wie stark Politik und Ernährungswirtschaft zusammenhingen.
    Die Ausstellung wird nach dem Tag der Archive bis 14. März 2024 zu sehen sein.

    • Ort

      Städtische Galerie Wollhalle
      Franz-Parr-Platz 9
      18273 Güstrow

    • Veranstalter

      Stadtarchiv Heinrich Benox Güstrow
      Archiv des Landkreises Rostock

    • Kontakt
      Telefon: 03843 755-11300
  • Offene Türen zum Tag der Archive: Ein Hochgenuss im Stadtarchiv Leipzig

    02.03.2024

    10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

    Führungen: 10:00, 12:00 und 14:00 Uhr

    Tauchen Sie mit uns ein in die faszinierende Geschichte Leipzigs und lernen Sie die Angebote des Stadtarchivs kennen!

    Blicken Sie auf die Völkerschlacht bei Leipzig, die seinerzeit nicht nur das größte und teilnehmerreichste Gefecht der Menschheitsgeschichte war: Für die damals nur 33000 Menschen umfassende Stadt war sie auch eine materielle, gesundheitliche und versorgungstechnische Strapaze. Die Armeen des Sachsenfeldzugs raubten Vieh, plünderten Speicher und vernichteten die Ernte. Der Krieg schreckte Lieferanten vom Land ab, im lange Zeit geschonten Leipzig fehlte das Brot. Doch wie spiegelt sich diese logistische Katastrophe in den Quellen des Stadtarchivs wider?

    Gehen Sie mit uns der Frage nach, wie 1889 die am Neubau der Gewerbeschule beteiligten Arbeiter versorgt wurden und was 1894 auf dem Verbandstag der Buchbinderinnung gegessen wurde. Erfahren Sie, wie sich im 19. Jahrhundert mit der Entwicklung Leipzigs zur Großstadt auch die sozialen Probleme verschärften: Wann wurden Speisemarken an Bedürftige verteilt, wie notleidende Schüler nach dem Ersten Weltkrieg unterstützt? Welchen Speiseplan hatten die städtischen Speiseanstalten in den 1930er Jahren?

    Darüber hinaus blicken wir auf die Versorgung der Leipziger Bevölkerung in Kriegs- und Nachkriegszeiten. Insbesondere in der prekären Lebensmittellage zeigten sich die Auswirkungen des Krieges für alle unmittelbar. Die historischen Unterlagen richten den Blick auf unterschiedliche Aspekte, z. B. auf die Beschaffung von Lebensmitteln, die Ausgabe von Lebensmittelkarten, die Festlegung von Höchstpreisen, Ersatzmittel und den Schwarzhandel.

    Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich ganz dem kulinarischen Leipzig: Begeben Sie sich mit uns auf einen fotografischen und literarischen Spaziergang durch das Leipziger Gastgewerbe, den Vieh- und Schlachthof, die Leipziger Markthallen oder Leipziger Brauereien. Lernen Sie Marktordnungen der Stadt ab dem 18. Jahrhundert kennen und entdecken Sie am Beispiel der Karl-Liebknecht-Straße, wie sich die Gastronomie in Leipzig verändert hat.

    Am Tag der Archive beraten wir Sie gern zu allen Themen rund um die Benutzung des Stadtarchivs, erklären die Möglichkeiten der Recherche zu Ihren Interessengebieten und bieten Ihnen informative Einblicke in die Recherche in Personenstandsbüchern (Namensverzeichnissen sowie Geburts-, Ehe- und Sterbebücher).

    Zum Tag der Archive zeigen wir historische Unterlagen zu folgenden Themen:

    • Versorgung während der Völkerschlacht
    • Schüler-, Armen- und Massenspeisung
    • Versorgung der Leipziger Bevölkerung in Kriegs- und Nachkriegszeiten
    • Leipziger Gastgewerbe
    • Marktordnungen der Stadt
    • Leipziger Markthallen
    • Leipziger Brauereien
    • Außerdem: Beratung zur Benutzung und zur Familienforschung
  • Ohne Kartoffeln, ohne Brot – von „fetten Zeiten“ und größter Hungersnot

    02.03.2024
    10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

    03.03.2024
    10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

    „Essen und Trinken“, unter diesem Motto steht der „Tag der Archive“, der vom Verband deutscher Archivarinnen und Archivare alle zwei Jahre ausgerufen wird, in diesem Jahr. So präsentiert auch das Saarbrücker Stadtarchiv seinen Besuchern und Besucherinnen an beiden Tagen spannende Archivalien zu diesem vielschichtigen Thema.
    „Hauptsach gud gess, geschafft han ma schnell“, so lautet ein bekannter saarländischer Leitspruch. Doch was, wenn nicht genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, wenn Hunger über Monate und Jahre hinweg den Alltag bestimmt? Wenn über Lebensmittelkarten Brot, Kartoffeln, Eier, Zucker, Mehl und Butter zwar zugeteilt werden, diese letztendlich aber gar nicht zur Verfügung stehen?
    Was unternahmen die Stadtoberen, die Gemeinschaft und verschiedene Hilfsorganisationen, um dem Hunger in der Stadt vorzubeugen? Wie gestalteten sich die Hilfsmaßnahmen im Einzelnen? Welche Rolle spielten die Markthalle am Neumarkt, der Milchhof oder die Schlachthöfe für die Versorgung der Saarbrücker Bevölkerung?
    Hierzu präsentiert das Saarbrücker Stadtarchiv Rezeptsammlungen, Lebensmittelkarten, Kalorientabellen, Plakate, Pläne, Fotos und nicht zuletzt ein „Danke-Buch“. Diese erzählen von der großen Hungersnot im „Steckrübenwinter“ 1916/17 ebenso wie im „Hungerwinter“ 1946/47 und einem von Schülerinnen gestaltetem Dankeschön für all die Lebensmittelspenden, ohne die viele Saarbrücker Kinder diese Winter nicht überlebt hätten.
    Zusätzlich gibt es Führungen durch das Stadtarchiv und ein Touchscreen informiert über die Geschichte der Saarbrücker Stadtteile und die Gebietsreform 1974.

    • Ausstellung: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    • Führungen: 10.30 Uhr, 12.30 Uhr, 14.30 Uhr

    Veranstaltungsprospekt

    • Ort

      Stadtarchiv Saarbrücken
      Deutschherrnstraße 1
      66117 Saarbrücken

    • Veranstalter

      Stadtarchiv Saarbrücken
      Deutschherrnstraße 1
      66117 Saarbrücken

    • Kontakt
      Telefon: 0681 9051258
  • Stadtarchiv zeigt seine verborgenen Seiten

    02.03.2024

    10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

    Am bundesweiten TAG DER ARCHIVE rückt das Stadtarchiv Magdeburg Verborgenes ins Licht. Zu den Angeboten zählen eine Sonderausstellung mit den kaum bekannten Werken eines Volksstimme-Fotografen sowie Führungen durch die Archivmagazine und den sonst nicht zugänglichen historischen Zentrifugensaal der ehemaligen Zuckerfabrik. Abseits der Öffentlichkeit steht oft die Arbeit für den Kulturgutschutz. Zur Übergabe des Mobilen Erstversorgungszentrums (Abrollcontainer Kulturgutschutz) an den Notfallverbund Magdeburger Archive, Bibliotheken und Museen sind diesmal alle Magdeburgerinnen und Magdeburger herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

    • 10.00 Uhr Begrüßung durch Bürgermeisterin Regina-Dolores Stieler-Hinz
    • Eröffnung der Ausstellung "Alltag in Magdeburg 1940 bis 1950. Zwischen Bombenkrieg und Neubeginn. Fotografien von Paul Gehlert" - Einführung durch Dr. Daniel Bohse und Prof. Dr. Christoph Volkmar
    • Übergabe eines Mobilen Erstversorgungszentrums (Abrollcontainer Kulturgutschutz) an den Notfallverbund Magdeburger Archive, Bibliotheken und Museen - Peter Fauck, Vorsitzender des Notfallverbundes
    • 11.00, 12.00, 13.00, 14.00 Uhr - Führungen durch die Archivmagazine, den Zentrifugensaal der ehemaligen Zuckerfabrik und das Mobile Erstversorgungszentrum

    Veranstaltungsprospekt

  • Tag der Archive

    02.03.2024

    10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

    Im Stadtarchiv Nürnberg erwartet das Publikum an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr ein vielfältiges Programm mit Führungen durch das Haus und seine Magazine zum Kennenlernen des Stadtarchivs und seiner vielfältigen Aufgaben. Auch das diesjährige Motto "Essen und Trinken" wird bei den Veranstaltungen nicht zu kurz kommen.

    • Lernen Sie das Stadtarchiv kennen – Hausführungen um 10, 11.30, 13, 14.30 und um 16 Uhr
    • Vom Papier zum Pixel. Digitalisierung im Stadtarchiv – Führungen um 13.30 und um 16 Uhr
    • "Gemmer was essen, oder bleimer derhamm?“ – Von Speisekarten und Kochbüchern. Quellen zur Ernährung im Stadtarchiv – Führungen um 11 und um 14 Uhr
    • Selbstversorgung aus dem Garten. Der Nürnberger Siedlungsbau – Führungen 12 und 15 Uhr
    • Die Riesenwurst – Ob sie wohl geschmeckt hat? –Vitrinenpräsentation durchgehend von 10 bis 17 Uhr
    • Wie archiviert das Stadtarchiv digitale Unterlagen? – Vorträge um 11 und um 14 Uhr
    • Geschichte spielen. Brettspiele als Geschichtsstunde am Beispiel „Weimar – Der Kampf um die Demokratie“ – Vorstellung und Vorträge um 12.30 und um 15.30 Uhr
    • Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: Das Projekt Nürnberger Stadtteilhandbuch und das Stadtteil-Puzzle
    • durchgehend von 10 bis 17 Uhr
    • Wir binden Bücher – Mitmachaktion zur Geschichte des Buches und des Buchbindens um 10.30, 11.30, 14.30 und um 15.30 Uhr
    • Was finde ich wo in unserer Stadt? – Über die Karten- und Plansammlung von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr
    • Bücherbasar – Bücher über Nürnberg zum Stöbern, Schmökern und Kaufen durchgehend 10 bis 17 Uhr
    • Die brennendste aller sozialer Fragen. Kommunale Wohnungspolitik zwischen 1918 und 1954 in München, Nürnberg und Erlangen – Ausstellung durchgehend 10 bis 17 Uhr

    Veranstaltungsprospekt

  • Tag der Archive

    02.03.2024

    10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

    • Führungen, Präsentationen, Buchverkauf etc.
  • Tag der Archive - Führungen und Präsentationen

    02.03.2024

    10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

    Am Tag der Archive 2024 öffnet das Staatsarchiv Landshut seine Türen für Führungen und Präsentationen und gibt einen Einblick in die Quellenfülle anhand des Rahmenthemas "Essen und Trinken".

    • Präsentation „Einblicke ins Staatsarchiv“ im Vortragsraum: 10.30 | 11.30 | 12.30 | 13.30 | 14.30 Uhr
    • „Essen und Trinken“ – Kommentierte Präsentation originaler Archivalien im Lesesaal: 11.00 | 12.00 | 13.00 | 14.00 | 15.00 Uhr
    • Einführung in die Archivrecherche und Überblick über die digitalen Angebote der staatlichen Archive Bayerns
    • Kleiner Gebäuderundgang
    • Dauerausstellung „Das Gedächtnis Niederbayerns“

    Veranstaltungsprospekt

  • Tag der Archive "Essen und Trinken"

    02.03.2024

    10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

    Das Haus der Stadtgeschichte wird von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    • 11:00 Uhr: Themenführung "Essen und Trinken" durch die um weitere Exponate ergänzte stadthistorische Ausstellung "Heilbronn historisch!" mit Walter Hirschmann
    • 14:45 Uhr: Vorführung historischer Werbefilme der Firma Knorr
    • 15:30 Uhr: Themenführung "Essen und Trinken" durch die um weitere Exponate ergänzte stadthistorische Ausstellung
    • 10 bis 17 Uhr: "Archivflohmarkt", angeboten werden antiquarische Bücher, heimatgeschichtliche Gegenstände und vieles mehr